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Im Podcast „Entspannt organisiert im Business“ geht es um Dich, Dein Business und um alles, was Dich dabei unterstützt, im Business entspannt organisiert zu sein. Ich möchte Dich dabei unterstützen, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie viel Positives die richtigen Organisations-Gewohnheiten in Deinen Business Alltag bringen können.

Es sind nicht immer direkt Mitarbeitende oder Assistenten nötig. Für den Anfang reichen oft gut strukturierte Prozesse und Abläufe und die Nutzung von passenden Tools und Automation.

Lass Dich in dieser Folge wieder inspirieren.

Das Thema dieser Folge ist:

Mehr Umsatz, weniger Orga: Warum Du als TrainerIn eine eigene Tiny App brauchst

 

„Tiny App? Was ist das überhaupt, und muss ich dafür programmieren können?“ Vielleicht fragst Du Dich das gerade auch.

In den letzten Wochen arbeite ich ganz viel mit Claude. Dabei habe ich entdeckt, wie ich mit wenig Aufwand eine eigene App erstellen kann. Genauer gesagt: eine Tiny App. In diesem Beitrag zeige ich Dir, was dahintersteckt. Außerdem stelle ich Dir zwei meiner Tiny Apps vor und verrate Dir, wie Du Deine eigene Idee findest.

 

Ich bin nur noch die Prüfinstanz

Seit ein paar Wochen habe ich einige Abläufe so organisiert, dass ich nur noch das Startsignal gebe. Danach prüfe ich das Ergebnis einmal und gebe es frei. Die vielen Arbeitsschritte dazwischen fallen weg.

Außerdem habe ich mir die Tools angeschaut, mit denen ich sowieso arbeite. Dabei ging es oft gar nicht um große Umstellungen, sondern um kleine Dinge.

Ein Beispiel: In meiner To-do-Liste gibt es eine Ansicht mit allen Aufgaben, die heute fällig sind. Neu ist ein kleiner Filter. Seitdem sehe ich nur noch die Aufgaben, die in den nächsten zwei Stunden fällig sind.

Wenn es also 10 Uhr ist und eine Aufgabe erst um 16 Uhr fällig wird, taucht sie noch gar nicht auf. Sie erscheint nämlich erst ab 14 Uhr. Das war nur ein kleiner Klick, hat mir aber unheimlich viel Stress abgenommen.

 

Was ist eine Tiny App?

Eine Tiny App ist eine klitzekleine Webanwendung. Das kann zum Beispiel ein Rechner sein, ein Check oder ein Fragebogen. Am Ende bekommst Du ein persönliches Ergebnis, und zwar anhand dessen, was Du angekreuzt oder aufgeschrieben hast.

Eine Tiny App ist also keine große App, sondern ein kleines Werkzeug. Sie löst ein kleines Problem und beantwortet eine kleine Frage für Dich.

Dabei läuft sie einfach im Browser. Du musst deshalb nichts extra installieren. Auch der Datenschutz lässt sich gut lösen. Denn die Daten bleiben bei Dir im Browser, während Du die Tiny App nutzt. Nichts wird automatisch an mich oder an andere übermittelt.

 

Meine Tiny Apps im Alltag

Inzwischen geht es mir ganz oft so: Ich lese oder höre irgendwo etwas und denke: „Hey, wie cool, daraus könnte ich eine Tiny App basteln.“

Mittlerweile habe ich ungefähr fünf Tiny Apps auf meinem Smartphone. Die meisten davon nutze ich mindestens einmal pro Woche. Teilweise sind es private Apps für meinen Alltag. Andere habe ich dagegen schon an KundInnen weitergegeben.

  • Content-Auswertung: Am Monatsende erstellt Claude damit eine Auswertung für alle meine Kanäle. So sehe ich sofort, was gut lief und was nicht.
  • Satz des Tages: Mein Mann und ich haben eine Tiny App auf dem Handy. Darüber teilen wir jeden Tag einen Satz miteinander, zum Beispiel etwas, das uns begeistert hat.

Eine Übersicht über meine Tiny Apps für Dein Business findest Du übrigens auf meiner Seite Tiny Apps.

 

Inbox Zero:
Endlich wieder Überblick im Posteingang

Weniger Mailstress. Weniger mentale Last.
Ein alltagstaugliches System für alle, die ihr E-Mail-Chaos endlich dauerhaft organisieren möchten.

Lass uns gemeinsam Deinen Email Posteingang aufräumen.

Beispiel 1: Der Delegier-Check

Eine meiner kostenfreien Tiny Apps ist der Delegier-Check. Er ist für CoachInnen, TrainerInnen und SpeakerInnen gedacht. Du findest ihn in meiner Orga-Bibliothek.

1. Deinen Stundensatz berechnen

Zuerst errechnest Du Deinen Netto-Stundensatz. Dafür kannst Du von Deinem Stundensatz, Deinem Tagessatz oder Deinem Umsatzziel ausgehen.

2. Deine Routineaufgaben eintragen

Danach gibst Du an, welche Aufgaben Du regelmäßig erledigst und wie viele Stunden pro Woche sie ungefähr dauern. Die Arbeitswochen pro Jahr sind schon eingetragen. Dabei sind Urlaub, Feiertage und mal ein Krankheitstag bereits abgezogen.

3. Dein Ergebnis ansehen

Anschließend siehst Du, wie viele Stunden pro Jahr in diesen Routineaufgaben stecken. Das sind oft genau die Aufgaben, die Zeit und Nerven fressen. Außerdem zeigt Dir der Check, was Dich das nach Deinem eigenen Honorar kostet. Zum Vergleich siehst Du, was Dich Unterstützung dafür kosten würde.

Deine Daten bleiben dabei erst einmal bei Dir. Nur wenn Du auf den Button zum Versenden drückst, schickst Du mir Dein Ergebnis. Dann können wir gern darüber sprechen.

 

Beispiel 2: Der Postfach-Kompass

Der Postfach-Kompass ist aus meinem Workshop Inbox Zero entstanden. Er ist etwas aufwendiger. Denn Du gibst mehr Input hinein und bekommst entsprechend mehr heraus, direkt auf Dich zugeschnitten.

Am Ende steht nicht nur eine Erkenntnis, sondern ein fertiger Plan für Dein Postfach. Deshalb ist der Postfach-Kompass eine Bezahl-App. Du kannst ihn allerdings für relativ kleines Geld kaufen.

Bei mir war das am Anfang übrigens so: Da waren nur ein paar Mails. Trotzdem habe ich mich gefragt, warum mich das eigentlich so stresst. Genau deshalb ist der Kompass so aufgebaut:

  • Ankommen: Worum geht es, was bringt Dir das Ganze und wie funktioniert es?
  • Verstehen: Warum stresst Dich Dein Postfach eigentlich so?
  • Erkennen: Du schaust genau auf Dein Postfach und beantwortest Fragen, die Dein Ergebnis beeinflussen.
  • Entscheiden: Sechs Entscheidungen, die für jede Mail möglich sind. Dazu gibt es einen Trick und Beispiele, etwa für eine Anfrage oder einen Newsletter.
  • Dein Plan: Tipps, Vorlagen und Strukturen, die genau zu Deinen Herausforderungen passen.

 

Ein System, das auch an stressigen Tagen funktioniert

Gerade bei Inbox Zero ist mir eines wichtig. Es geht nicht um das perfekte System mit 4000 Schritten, sondern um ein System, das auch an stressigen Tagen funktioniert.

Denn wenn die Hütte brennt, will ich genau wissen: Diese Schritte mache ich in meinen Mails. Und wenn ich sie gemacht habe, ist erst einmal alles gut.

Brauchst Du nach dem Postfach-Kompass noch etwas Hilfe? Dann kannst Du meinen Workshop Inbox Zero buchen. Oder Du holst Dir meine Unterstützung als Assistenz.

 

So kannst Du Deine eigene App erstellen

Angefangen habe ich im privaten Bereich. Zuerst habe ich geschaut, was Menschen in meinem Umfeld brauchen können. Dann habe ich etwas erstellt und das Feedback direkt eingepflegt.

Danach habe ich den Ablauf Schritt für Schritt effizienter gemacht. Mein Ziel: möglichst viele Fragen vorab beantworten, damit schon das erste Ergebnis fast perfekt ist.

Wenn Du selbst eine eigene App erstellen möchtest, helfen Dir zwei Fragen:

  • Was fragen Dich Deine KundInnen immer wieder? Für mich war das einer der wichtigsten Ansatzpunkte.
  • Welches Wissen erklärst Du immer wieder gleich? Im Workshop erkläre ich im Endeffekt immer das gleiche Wissen. Anschließend passe ich es an die Herausforderungen meiner KundInnen an.

Genau für solche Dinge ist eine Tiny App perfekt. Denn sie fragt nach Deinen Herausforderungen und liefert Dir dafür die passende Lösung.

 

Fazit

Eine Tiny App darf klein sein. Sie muss nicht alles können. Stattdessen reicht ein kleines Werkzeug, das eine Frage gut beantwortet.

Wenn Du magst, schreib Dir diese Woche drei Fragen auf, die Dir KundInnen immer wieder stellen. Vielleicht steckt darin schon Deine erste Idee, um eine eigene App zu erstellen.

Und wenn Du sagst: „Hey, so etwas möchte ich auch umsetzen“, dann melde Dich sehr gern. Dann schauen wir gemeinsam, ob ich Dich dabei unterstützen kann.

Hast Du vielleicht sogar die perfekte Idee für eine Tiny App, die ich erstellen sollte? Schreib mir auch dann. Ich bin ganz gespannt, denn das Austüfteln macht mir unheimlich viel Freude.

 

PS: Am 1.12. startet mein Orga-Adventskalender im Podcast. Wenn Du dabei sein magst, abonniere einfach den Podcast. So bekommst Du jede Folge direkt geliefert. Der Podcast und meine Orga-Tipps im Dezember sind natürlich kostenfrei.

Wenn Du noch Fragen oder Anregungen hast, schreib mir gerne. Ich freue mich über Deine Rückmeldung.

Deine Sonia
Portrait Sonia Schüttler grüne Bluse am Schreibtisch

Über mich

Mein Name ist Sonia Schüttler und ich habe vor über 20 Jahren meine Ausbildung zur Industriekauffrau abgeschlossen. Danach habe ich jahrelange Erfahrung als Assistenz und Sachbearbeitung gesammelt und bin jetzt seit Anfang 2018 als selbstständige virtuelle Assistentin tätig.

Selbstständig zu sein ist für mich mehr als nur ein Job: Durch die Freude an der Arbeit und den tieferen Sinn, den ich darin sehe, kann ich noch bessere Leistungen für meine KundInnen erbringen.

Ich möchte Dich dabei unterstützen, Dein Business entspannt zu organisieren, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie viel Positives die richtigen Organisations-Gewohnheiten in Deinen Business Alltag bringen können.

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