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Im Podcast „Entspannt organisiert im Business“ geht es um Dich, Dein Business und um alles, was Dich dabei unterstützt, im Business entspannt organisiert zu sein. Ich möchte Dich dabei unterstützen, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie viel Positives die richtigen Organisations-Gewohnheiten in Deinen Business Alltag bringen können.
Es sind nicht immer direkt Mitarbeitende oder Assistenten nötig. Für den Anfang reichen oft gut strukturierte Prozesse und Abläufe und die Nutzung von passenden Tools und Automation.
Lass Dich in dieser Folge wieder inspirieren.
Das Thema dieser Folge ist:
Was Selbstorganisation von der „Let Them Theory“ lernen kann
Selbstorganisation hat für mich lange bedeutet: besser planen, bessere Tools nutzen und noch effizienter werden.
Heute sehe ich das anders.
Denn viele Herausforderungen in unserem Business entstehen gar nicht, weil wir schlecht organisiert sind. Sie entstehen, weil wir versuchen, das Verhalten anderer Menschen zu organisieren.
Genau darüber musste ich nachdenken, als ich The Let Them Theory von Mel Robbins gelesen habe. Auch wenn das Buch kein Organisationsbuch ist, stecken darin einige Gedanken, die den Arbeitsalltag deutlich entspannter machen können.
Hier sind sechs Impulse, die ich direkt auf Selbstorganisation und Business übertragen habe.
1. Hör auf, gegen andere zu planen
Kennst Du das? Eine Kundin schickt Unterlagen später als vereinbart. Ein Kooperationspartner meldet sich tagelang nicht. Ein Teammitglied arbeitet anders als Du.
Oft versuchen wir dann, das auszugleichen. Wir planen um, erinnern nach oder schieben unsere eigenen Aufgaben.
Die bessere Frage lautet: Wie kann ich mein System so gestalten, dass es auch dann funktioniert, wenn andere nicht perfekt mitspielen?
Gute Organisation berücksichtigt, dass Menschen eben Menschen sind.
2. Du musst nicht jede Situation kontrollieren
Nicht jede E-Mail braucht sofort eine Antwort.
Nicht jede Diskussion muss geführt werden.
Nicht jede Kleinigkeit verdient Deine Aufmerksamkeit.
Je mehr Energie wir in Dinge investieren, die wir ohnehin nicht beeinflussen können, desto weniger bleibt für die Aufgaben, die unser Business wirklich voranbringen.
3. Klarheit schlägt Harmonie
Viele Selbstständige sagen Ja, obwohl sie eigentlich Nein meinen.
Sie übernehmen zusätzliche Aufgaben, verschieben Termine oder machen Ausnahmen, weil sie niemanden enttäuschen möchten.
Kurzfristig fühlt sich das nett an.
Langfristig sorgt es für Chaos im Kalender.
Klare Grenzen sind kein Zeichen von Unfreundlichkeit. Sie sind ein wichtiger Bestandteil guter Selbstorganisation.
4. Plane nach Deiner Energie
Wir orientieren unseren Kalender häufig an den Erwartungen anderer.
Dabei wäre es viel sinnvoller, ihn nach der eigenen Leistungsfähigkeit aufzubauen.
Wann bist Du kreativ?
Wann kannst Du konzentriert arbeiten?
Wann erledigst Du Routineaufgaben am schnellsten?
Dein Kalender sollte Dich unterstützen und nicht ausbremsen.
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5. Systeme statt Kontrolle
Wenn Du regelmäßig Dinge kontrollieren musst, fehlt meistens kein Engagement. Es fehlt ein Prozess.
Checklisten, Standards und klare Abläufe nehmen Dir Entscheidungen ab und sorgen dafür, dass weniger im Kopf bleiben muss.
Das spart Zeit und reduziert Stress.
6. Fremde Prioritäten sind nicht automatisch Deine
Nicht jede dringende Anfrage ist auch für Dich dringend.
Nur weil jemand etwas kurzfristig erledigt haben möchte, heißt das nicht, dass Dein kompletter Tagesplan über den Haufen geworfen werden muss.
Selbstorganisation bedeutet auch, die eigenen Prioritäten zu schützen.
Mein Fazit
Die Let Them Theory hat mich daran erinnert, dass gute Selbstorganisation nicht nur aus To-do-Listen besteht.
Sie beginnt dort, wo wir akzeptieren, dass wir andere Menschen nicht steuern können. Und genau das schafft oft den Freiraum, den wir uns mit immer neuen Tools und Methoden vergeblich erhoffen.
Die weiteren Gedanken aus dem Buch und wie ich sie auf meinen Business-Alltag übertrage, teile ich in der aktuellen Podcastfolge von Entspannt organisiert im Business.
Wenn Du noch Fragen oder Anregungen hast, schreib mir gerne. Ich freue mich über Deine Rückmeldung.
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