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Im Podcast „Entspannt organisiert im Business“ geht es um Dich, Dein Business und um alles, was Dich dabei unterstützt, im Business entspannt organisiert zu sein. Ich möchte Dich dabei unterstützen, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie viel Positives die richtigen Organisations-Gewohnheiten in Deinen Business Alltag bringen können.
Es sind nicht immer direkt Mitarbeitende oder Assistenten nötig. Für den Anfang reichen oft gut strukturierte Prozesse und Abläufe und die Nutzung von passenden Tools und Automation.
Lass Dich in dieser Folge wieder inspirieren.
Das Thema dieser Folge ist:
Delegieren ohne Drama – wie Du endlich abgibst und wirklich entlastet wirst
„Ich mach das schnell selbst.“
Ein Satz, den Du wahrscheinlich öfter sagst, als Dir lieb ist.
Weil es schneller geht.
Weil Du genau weißt, wie es laufen soll.
Weil Du keine Lust hast, alles zu erklären.
Und gleichzeitig merkst Du:
Dein Tag ist voll.
Dein Kopf ist voll.
Und eigentlich wächst Dein Business – aber Du kommst kaum hinterher.
Die ehrliche Wahrheit:
Du bist nicht unorganisiert. Du machst einfach zu viel selbst.
Woran Du merkst, dass Du zu viel selbst machst
Es gibt ein paar ziemlich klare Anzeichen:
- Du arbeitest ständig „noch schnell was weg“
- Deine To-do-Liste wird nie kürzer
- Du schiebst strategische Themen vor Dir her
- Du hast kaum Zeit für Deine eigentlichen Kernaufgaben
- Du bist im Kopf nie wirklich „fertig“
Und vielleicht kennst Du auch das:
Du weißt, dass Du abgeben solltest – aber irgendwie fühlt es sich kompliziert an.
Delegieren beginnt nicht mit Tools – sondern mit Klarheit
Bevor Du jemanden ins Boot holst, brauchst Du einen Überblick.
Mach es ganz simpel:
Schreib Dir eine Woche lang auf, was Du alles machst. Wirklich alles.
Danach kannst Du sortieren:
- Was davon muss wirklich bei Dir bleiben?
(z. B. Strategie, Entscheidungen, Kundenarbeit) - Was könnte jemand anderes übernehmen?
(z. B. Orga, E-Mails, Vorbereitung, wiederkehrende Aufgaben)
Viele sind überrascht, wie viel sich auslagern lässt.
Welche Aufgaben Du gut auslagern kannst
Ein guter Richtwert ist: Alles, was keine persönliche Anwesenheit oder Deine Kernkompetenz braucht, kann raus.
Zum Beispiel: E-Mails und Kundensupport, Terminplanung, Rechnungen und Verwaltung, Social Media Vorbereitung, Newsletter einpflegen, Recherche, (einfache) technische Aufgaben
Oder anders gesagt:
Alles, was Dir Zeit, Energie oder Nerven raubt.
Arbeiten mit einer virtuellen Assistenz – so läuft das wirklich ab
Vielleicht wirkt das Ganze noch ein bisschen „groß“ auf Dich. Ist es aber nicht. Die Zusammenarbeit mit einer virtuellen Assistenz (VA) kann sehr flexibel und einfach starten.
Warum eine VA Dein Business wirklich weiterbringt? Selbstständig sein heißt nicht, dass Du alles selbst machen musst.
Deine Zeit ist begrenzt. Deine Energie auch. Und auch Dein Wissen.
Wenn Du Aufgaben abgibst:
- gewinnst Du Zeit für Deine wichtigsten Themen
- kannst Du wachsen, ohne Dich zu überlasten
- musst Du Aufträge nicht mehr ablehnen
- bekommst Du mehr Ruhe in Deinen Alltag
Und ja:
Auch (und gerade) am Anfang kann eine VA sinnvoll sein – nicht erst „wenn alles perfekt läuft“.
Der Start: So findest Du die richtige VA
Am einfachsten ist das über persönliche Empfehlungen. Frag einmal in Deinem Netzwerk.
Oder schau auf Plattformen wie LinkedIn oder in passenden Gruppen.
Wichtiger als perfekte Skills ist am Anfang oft: Passt ihr menschlich zusammen?
Das Onboarding: Klarheit von Anfang an
Der wichtigste Punkt ist nicht Technik. Es ist Kommunikation.
Im ersten Gespräch klärt ihr: Aufgabenbereiche, Erwartungen, Arbeitsweise, Erreichbarkeit, Deadlines…
Je klarer Du hier bist, desto leichter wird die Zusammenarbeit.
Berechtigungen & Zugriff – einmal sauber aufsetzen
Damit Deine VA arbeiten kann, braucht sie wahrscheinlich Zugang zu:
E-Mails, Tools, Social Media, Projektmanagement-Tool
Tipp:
Halte Deine Zugänge strukturiert an einem Ort fest.
Das hilft nicht nur Deiner VA – sondern auch Dir.
Kommunikation: einfach und klar
Meist reicht hier:
ein Tool für Aufgaben (z. B. Asana, Trello, MeisterTask)
ein schneller Kanal (z. B. WhatsApp, Signal)
Optional macht ihr regelmäßig (vielleicht zumindest am Anfang) kurze Abstimmungen per Zoom oder Telefon.
Wichtig ist nicht die Menge der Tools. Sondern, dass ihr wisst, wo was passiert.
Inbox Zero: Endlich wieder Überblick im Posteingang.
Lass uns gemeinsam Ordnung in Deinen Posteingang bringen.
Tools & Prozesse – so bleibt alles übersichtlich
Typische Bereiche sind zum Beispiel diese:
- Aufgabenplanung: Asana, Trello, MeisterTask
- Dateien: Google Drive, Dropbox
- Kommunikation: Messenger + Calls
- Newsletter, Website, Buchhaltung – je nach Setup
Wenn Du Prozesse schon dokumentiert hast: perfekt.
Wenn nicht: Kein Problem. Ein kurzes Bildschirm-Video reicht oft völlig aus, um Dinge zu erklären.
Abrechnung: flexibel und transparent
Viele VAs arbeiten auf Stundenbasis.
Das bedeutet für Dich: Du zahlst nur, was wirklich anfällt, Du bleibst flexibel, Du kannst klein starten.
Das nimmt oft schon viel Druck raus.
Vertrauen aufbauen – ohne Dich blind zu fühlen
Der schwierigste Teil beim Delegieren ist selten das Wie, sondern das Loslassen.
Gedanken wie: „Macht sie das wirklich so, wie ich es will?“, „Ich klär das lieber selbst schnell…“ sind völlig normal.
Was hilft:
- klare Briefings
- kleine Testaufgaben
- regelmäßiges Feedback
- transparente Prozesse
Vertrauen entsteht nicht durch Kontrolle, sondern durch gute Zusammenarbeit.
Und was ist mit Deinem Anspruch an Qualität?
Ganz ehrlich: Niemand wird Dinge exakt so machen wie Du.
Aber das ist auch nicht das Ziel.
Die bessere Frage ist: Reicht es, wenn es zu 80–90 % passt – und Du dafür Zeit gewinnst?
In den meisten Fällen: ja.
Und oft entwickelt sich Qualität mit der Zeit ganz von allein.
Abgeben ist auch Kopfsache
Delegieren ist nicht nur ein organisatorischer Schritt. Es ist ein mentaler.
Du gibst Verantwortung ab.
Du gibst Kontrolle ein Stück weit ab.
Und gleichzeitig gewinnst Du: Luft im Kopf, Raum für wichtige Themen und mehr Ruhe im Alltag
Abgeben ist kein Verlust.
Es ist eine Entscheidung für Dein Business.
Fazit: Du musst es nicht allein schaffen
Wenn Du alles selbst machst, bist Du irgendwann der Flaschenhals in Deinem eigenen Business.
Delegieren löst das.
Nicht perfekt, nicht von heute auf morgen. Aber Schritt für Schritt.
Dein nächster Schritt
Mach es Dir leicht:
- Schreib Dir eine Woche lang Deine Aufgaben auf
- Markiere alles, was Du nicht selbst machen musst
- Wähle eine kleine Sache, die Du testweise abgibst
Mehr brauchst Du nicht für den Anfang. Der Rest entwickelt sich mit der Zeit.
Und Du wirst merken: Es fühlt sich leichter an, als Du denkst.
Wenn Du noch Fragen oder Anregungen hast, schreib mir gerne. Ich freue mich über Deine Rückmeldung.
Selbstständig zu sein ist für mich mehr als nur ein Job: Durch die Freude an der Arbeit und den tieferen Sinn, den ich darin sehe, kann ich noch bessere Leistungen für meine Kunden:innen erbringen.
Ich möchte Dich dabei unterstützen, Dein Business entspannt zu organisieren, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wieviel positives die richtigen Organisations-Gewohnheiten in Deinen Business Alltag bringen können.
Während Du konzentriert arbeitest,
fallen Dir plötzlich Aufgaben, Ideen oder andere Gedanken ein…
und schwupps, der Flow ist weg.
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