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Im Podcast „Entspannt organisiert im Business“ geht es um Dich, Dein Business und um alles, was Dich dabei unterstützt, im Business entspannt organisiert zu sein. Ich möchte Dich dabei unterstützen, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie viel Positives die richtigen Organisations-Gewohnheiten in Deinen Business Alltag bringen können.

Es sind nicht immer direkt Mitarbeitende oder Assistenten nötig. Für den Anfang reichen oft gut strukturierte Prozesse und Abläufe und die Nutzung von passenden Tools und Automation.

Lass Dich in dieser Folge wieder inspirieren.

Das Thema dieser Folge ist:

Finde Deine Stress-Faktoren – und verstehe, was Dich wirklich triggert

„Ich bin einfach ständig gestresst.“

Vielleicht hast Du das in letzter Zeit öfter gedacht. Und vielleicht kannst Du gar nicht genau sagen, warum eigentlich.

Der Tag ist voll, ja. Aber andere haben doch auch viel zu tun – und wirken trotzdem entspannter.
Also liegt es an Dir?

Nicht ganz.

Stress entsteht nicht nur durch das, was passiert. Sondern vor allem dadurch, wie Du es wahrnimmst – und wie gut Du darauf vorbereitet bist. Und genau da kannst Du ansetzen.

 

Warum es so wichtig ist, Deine eigenen Stress-Faktoren zu kennen

Was Dich stresst, muss für jemand anderes überhaupt kein Thema sein.

  • Für die eine ist es ein voller Kalender.
  • Für den anderen sind es spontane Änderungen.
  • Für Dich vielleicht ständige Unterbrechungen oder zu viele offene To-dos.

Stress ist individuell.

Und: Stress wird oft stärker, wenn er Dich unvorbereitet trifft.
Wenn Du aber weißt, was Dich stresst und wie sich das bei Dir zeigt, passiert etwas Wichtiges: Du bekommst Handlungsspielraum, Du kannst früher reagieren, Du kannst anders entscheiden. Und Du bist dem Gefühl nicht mehr komplett ausgeliefert.

 

Der erste Schritt: Verstehe Deinen Stress

Bevor Du etwas verändern kannst, brauchst Du Klarheit.

Nimm Dir einen Moment und geh diese Fragen für Dich durch:

  • Wie fühlt sich Stress bei Dir an?
  • Eher Druck? Unruhe? Enge? Gereiztheit?
  • Wann taucht er auf?
  • Plötzlich? Schleichend? In bestimmten Situationen?
  • Welche körperlichen Signale zeigt Dein Körper?
  • Herzklopfen, Schwitzen, flacher Atem, Anspannung, Unruhe?
  • Welche Gedanken laufen dann ab?
    „Ich darf keinen Fehler machen.“
    „Ich muss das jetzt sofort schaffen.“
    „Ich kann nicht mehr.“
  • Welche Gefühle kommen dazu?
  • Überforderung, Ärger, Hilflosigkeit, Druck?
  • Und ganz wichtig: Wie verhältst Du Dich dann?
  • Ziehst Du Dich zurück?
  • Wirst Du hektisch?
  • Greifst Du zu Snacks, Kaffee oder Ablenkung?

Hier geht es nicht darum, etwas zu bewerten. Nur darum, Dich besser kennenzulernen.

 

Finde heraus, wann Dein Stress entsteht

Jetzt wird es konkret: Nimm Dir für etwa eine Woche Zeit und beobachte Dich im Alltag.
Nicht perfekt. Nicht lückenlos. Einfach aufmerksam.

Achte auf Situationen wie:

  • bestimmte Aufgaben
  • enge Deadlines
  • Meetings oder Gespräche
  • Unterbrechungen
  • bestimmte Menschen oder Dynamiken

Und dann notiere Dir kurz:

  • Was ist passiert?
  • Wie hast Du reagiert?
  • Wie stark war Dein Stress (z. B. 1–10)?

Du wirst schnell Muster erkennen. Und genau daraus entsteht Deine persönliche Liste von Stress-Faktoren.

 

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So gehst Du mit Deinen Stress-Faktoren um

Ganz ehrlich: Du wirst Stress nicht komplett vermeiden. Aber Du kannst ihn deutlich reduzieren.

Schau Dir Deine Liste an und geh Punkt für Punkt durch:

1. Was kannst Du verändern?
Gibt es Dinge, die Du anders planen, strukturieren oder vorbereiten kannst?

Zum Beispiel: Puffer- und Pausenzeiten einbauen, weniger Termine hintereinander legen, Aufgaben klarer vorbereiten

2. Was kannst Du vereinfachen?
Nicht alles muss kompliziert sein. Kannst Du…:

  • Prozesse kürzen
  • Entscheidungen schneller treffen
  • Dinge standardisieren

3. Was kannst Du loslassen?
Manche Dinge stressen Dich, weil Du denkst, Du musst sie tun. Aber stimmt das wirklich?

4. Was hilft Dir im Moment selbst?
Wenn Stress da ist, brauchst Du kleine Anker: bewusst langsamer atmen, kurz aufstehen,  einen Gedanken stoppen und neu ausrichten.

Und dann gibt es noch diesen Punkt: Akzeptanz

So ehrlich muss man sein: Es wird immer Situationen geben, die stressig sind.
Ein voller Tag. Eine enge Deadline. Ein Gespräch, das unangenehm ist.

Du kannst nicht alles wegoptimieren.

Aber Du kannst aufhören, Dich zusätzlich dafür fertig zu machen.
Manchmal hilft genau das: „Es ist gerade viel. Und das darf auch so sein.“ Oder, um es einfach zu sagen: Es ist, wie es ist.

Und dann atmest Du einmal bewusst durch – und gehst den nächsten kleinen Schritt.

 

Stress verstehen heißt, Dich selbst besser zu führen

Wenn Du Deine Stress-Faktoren kennst, erkennst Du früher, was gerade passiert. Du reagierst Du bewusster statt automatisch und kannst Du Deinen Alltag klarer gestalten.

Und vor allem: Du fühlst Dich weniger ausgeliefert.

 

Dein nächster Schritt

Mach es Dir leicht:

  • Beobachte Dich die nächsten Tage bewusst
  • Notiere 3–5 typische Stress-Situationen
  • Überlege bei jeder: Was würde mir hier helfen?

Mehr brauchst Du erstmal nicht.

Du wirst merken: Allein dieses Bewusstsein verändert schon etwas.

Und von da aus kannst Du Stück für Stück entspannter durch Deinen Alltag gehen.

Wenn Du noch Fragen oder Anregungen hast, schreib mir gerne. Ich freue mich über Deine Rückmeldung.

Portrait Sonia Schüttler grüne Bluse am Schreibtisch
Mein Name ist Sonia Schüttler und ich habe vor über 20 Jahren meine Ausbildung zur Industriekauffrau abgeschlossen. Danach habe ich jahrelange Erfahrung als Assistenz und Sachbearbeitung gesammelt und bin jetzt seit Anfang 2018 als selbstständige virtuelle Assistentin tätig.

Selbstständig zu sein ist für mich mehr als nur ein Job: Durch die Freude an der Arbeit und den tieferen Sinn, den ich darin sehe, kann ich noch bessere Leistungen für meine Kunden:innen erbringen.

Ich möchte Dich dabei unterstützen, Dein Business entspannt zu organisieren, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wieviel positives die richtigen Organisations-Gewohnheiten in Deinen Business Alltag bringen können.

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