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Im Podcast „Entspannt organisiert im Business“ geht es um Dich, Dein Business und um alles, was Dich dabei unterstützt, im Business entspannt organisiert zu sein. Ich möchte Dich dabei unterstützen, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie viel Positives die richtigen Organisations-Gewohnheiten in Deinen Business Alltag bringen können.
Es sind nicht immer direkt Mitarbeitende oder Assistenten nötig. Für den Anfang reichen oft gut strukturierte Prozesse und Abläufe und die Nutzung von passenden Tools und Automation.
Lass Dich in dieser Folge wieder inspirieren.
Das Thema dieser Folge ist:
Wie bekomme ich mein E-Mail-Postfach endlich leer?
Die gute Nachricht: Ein leeres oder zumindest übersichtliches Postfach ist kein unerreichbarer Zustand. Mit der richtigen Strategie und ein paar bewährten Routinen schaffst Du es, Ordnung in dein digitales Chaos zu bringen. In dieser Folge zeige ich Dir, wie Du Dein Postfach in den Griff bekommst – und es auch langfristig ordentlich hältst.
Warum ein leeres Postfach so entlastend ist
Ein überfülltes E-Mail-Postfach wirkt nicht nur unübersichtlich – es beeinflusst auch unser Denken. Jedes ungelesene oder unbearbeitete Mail ist wie ein offener Loop im Kopf. Unbewusst erinnert es Dich ständig daran, dass da „noch was zu tun ist“. Das stresst – auch wenn Du gerade eigentlich Pause machst.
Ein aufgeräumtes Postfach dagegen schafft Klarheit. Du weißt, was zu tun ist – und was erledigt ist. Du kannst fokussierter arbeiten, Entscheidungen schneller treffen und fühlst Dich einfach strukturierter.
Hier sind 5 Hacks, die Dir dabei helfen können, Inbox Zero zu erreichen:
Schritt 1: Die große Aufräumaktion – so startest Du durch
Wenn Dein Postfach derzeit Hunderte oder gar Tausende ungelesene Mails enthält, brauchst Du einen klaren Schnitt. Kein Mensch schafft es, alle alten Mails von Hand zu bearbeiten – und das musst Du auch nicht. Hier ist der radikale, aber effektive Einstieg:
Die Archiv-Methode
Erstelle einen neuen Ordner mit dem Namen „Altbestand“ oder „Archiv – bis [heutiges Datum]“.
Verschiebe alle E-Mails, die älter als z. B. 7 oder 14 Tage sind, in diesen Ordner.
Damit behältst Du sie für den Fall der Fälle, aber sie sind erstmal aus dem Weg.
Ab jetzt bearbeitest Du nur noch neue Mails, die ab heute reinkommen.
Fang frisch an – mit klaren Regeln für neue Mails.
Schritt 2: Die 1x-Anfassen-Regel
Der häufigste Fehler im Umgang mit E-Mails: Wir lesen eine Nachricht, machen aber (noch) nichts damit. Dann lesen wir sie ein zweites, drittes Mal – und entscheiden uns wieder nicht. Das kostet Energie!
Ab sofort gilt:
Jede Mail wird nur einmal geöffnet – und direkt bearbeitet.
Die möglichen Optionen:
Antworten: Kurz & knapp, direkt erledigen.
Weiterleiten: Zuständigkeit abgeben.
Ablegen: Für später, in passende Tools.
Löschen: Brauchst Du sie nicht? Weg damit.
Wenn Du Zeit brauchst, um etwas zu bearbeiten, notiere Dir die Aufgabe in Deinem Todo-System (z. B. Trello, Notion, Todoist) – aber lass die Mail nicht als Platzhalter im Postfach.
Schritt 3: Wieviele Ordner benötigst Du?
Um langfristig die Übersicht zu behalten, brauchst Du keine Ordner.
Seien wir ehrlich: Du schaust nie wieder rein – außer Du suchst etwas. Und das geht über die Suche im Email-Programm genauso. Du kannst also alle Mails, die Du fertig hast, einfach archivieren.
Der Posteingang bleibt somit immer leer oder fast leer. Und Du hast einen klaren Überblick, was gerade offen ist – und was nicht mehr Deine Aufmerksamkeit braucht.
Schritt 4: Newsletter & Benachrichtigungen aussortieren
Ein Großteil der E-Mail-Flut entsteht durch automatische Mails. Prüfe ehrlich:
Welche Newsletter liest Du wirklich regelmäßig?
Welche Info-Mails brauchst Du?
Welche Benachrichtigungen sind überflüssig?
Schritt 5: Routinen etablieren
Ein aufgeräumtes Postfach ist kein einmaliges Projekt – es lebt von Gewohnheit. Damit die Ordnung bleibt, brauchst Du eine regelmäßige EMail-Routine:
Meine Empfehlung: Die EMail-Zeitblöcke
Morgens (z. B. 9:00 Uhr): Posteingang sichten, Wichtiges direkt bearbeiten.
Mittags (optional): Kurzer Check und ggf. Bearbeitung.
Nachmittags (z. B. 16:00 Uhr): Letzter Durchgang, Inbox leeren.
Zwischendurch? Mails geschlossen halten, keine Push-Benachrichtigungen! Deine Konzentration ist zu wertvoll, um sie von jeder neuen Mail unterbrechen zu lassen.
Bonus: Tools & Automationen
Du kannst Dir mit Tools einiges an Arbeit abnehmen lassen:
Regeln & Filter: Lasse Mails automatisch vorsortieren (z. B. Rechnungen in einen Ordner, Newsletter in einen anderen).
Snooze-Funktion: Plane Mails auf später, wenn Du sie jetzt noch nicht bearbeiten kannst.
Fazit: Ein leeres Email Postfach ist Selbstfürsorge
Ein leeres oder zumindest strukturiertes Postfach schenkt Dir Überblick, Fokus und ein gutes Gefühl. Du arbeitest nicht mehr reaktiv im Dauerstressmodus, sondern entscheidest aktiv, wann Du Dich mit welchem Thema beschäftigst. Du sparst Zeit – und vor allem mentale Energie.
Die ersten Schritte können herausfordernd sein – aber sie lohnen sich! Fang klein an, bleib dran, und gönn Dir die Freiheit, die in einem leeren Posteingang steckt.
Dein nächster Schritt:
– Blockiere Dir heute 30–60 Minuten für eine erste Aufräumaktion.
– Schalte die Benachrichtigungen beim Email-Tool ab.
– Setze Dir (mehrere) tägliche Blocker im Kalender für die EMail-Bearbeitung – und halte sie ein.
Und: Belohne dich, wenn du deinen Posteingang das erste Mal auf „0“ bringst
Du brauchst Unterstützung bei der Struktur in Deinem Business-Alltag? Dann melde Dich gerne bei mir – ich helfe Dir, mit den richtigen Prozessen und Tools mehr Leichtigkeit zu schaffen.
Wenn Du noch Fragen oder Anregungen hast, schreib mir gerne. Ich freue mich über Deine Rückmeldung.
Selbstständig zu sein ist für mich mehr als nur ein Job: Durch die Freude an der Arbeit und den tieferen Sinn, den ich darin sehe, kann ich noch bessere Leistungen für meine Kunden:innen erbringen.
Ich möchte Dich dabei unterstützen, Dein Business entspannt zu organisieren, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wieviel positives die richtigen Organisations-Gewohnheiten in Deinen Business Alltag bringen können.
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