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Im Podcast „Entspannt organisiert im Business“ geht es um Dich, Dein Business und um alles, was Dich dabei unterstützt, im Business entspannt organisiert zu sein. Ich möchte Dich dabei unterstützen, weil ich aus eigener Erfahrung weiß, wie viel Positives die richtigen Organisations-Gewohnheiten in Deinen Business Alltag bringen können.
Es sind nicht immer direkt Mitarbeitende oder Assistenten nötig. Für den Anfang reichen oft gut strukturierte Prozesse und Abläufe und die Nutzung von passenden Tools und Automation.
Lass Dich in dieser Folge wieder inspirieren.
Das Thema dieser Folge ist:
Dein entspannter Arbeitstag – so arbeitest Du klug, nicht hart
Kennst du das? Du bist den ganzen Tag „beschäftigt“, aber am Abend fühlt es sich an, als hättest Du nichts geschafft. Statt Zufriedenheit: Erschöpfung. Statt Fokus: Dauerablenkung. Statt Klarheit: Todo-Chaos.
Die gute Nachricht: Du brauchst nicht mehr Disziplin, noch mehr Tools oder die perfekte Morgenroutine. Was Du brauchst, sind einfache, klare Must-haves, die Deinen Arbeitstag wirklich entspannter, produktiver und gesünder machen.
Und mit „Must-haves“ meine ich keine Todo-Apps oder Koffein-Booster – sondern grundlegende Prinzipien, die Dein Arbeitsleben nachhaltig verändern.
1. Mikropausen – Kleine Unterbrechungen mit großer Wirkung
Warum sie wichtig sind:
Wir Menschen sind keine Maschinen. Unser Gehirn arbeitet in Zyklen von Konzentration und Entspannung – etwa 60 bis 90 Minuten volle Leistung, dann brauchen wir eine Pause.
Doch viele ignorieren diese Zyklen – scrollen zwischen Aufgaben am Handy, bleiben in Zoom-Calls hängen oder „belohnen“ sich mit Social Media. Das fühlt sich wie Pause an, ist aber keine.
Was Du brauchst:
- Bewusst eingeplante Mikropausen von 1–5 Minuten
- Einen Wechsel der Tätigkeit oder Perspektive
- Eine klare Benennung: „Das ist jetzt eine Pause.“
So geht’s:
- Stelle dir einen Timer für 25 oder 50 Minuten fokussiertes Arbeiten (Pomodoro-Technik)
- Danach: Augen zu. Aufstehen. Dehnen. Trinken.
- Benenne innerlich: „Ich mache jetzt eine Pause.“
- Optional: Geh 2 Minuten ans Fenster, atme tief durch
Diese bewussten Mini-Unterbrechungen resetten Dein Gehirn – und machen dich langfristig produktiver als jeder Konzentrations-Booster.
2. Trinken – Flüssigkeit ist Fokus
Warum es wichtig ist:
Unser Körper besteht zu rund 70 % aus Wasser – und auch unser Gehirn braucht Flüssigkeit, um leistungsfähig zu bleiben. Schon 2 % Dehydration können Konzentration, Stimmung und Denkvermögen deutlich senken.
Oft verwechseln wir Durst mit Müdigkeit oder Hunger – und greifen dann zum Kaffee oder Snack. Dabei wäre ein Glas Wasser das eigentliche Mittel der Wahl.
Was Du brauchst:
- Eine sichtbare Wasserflasche oder Karaffe auf Deinem Schreibtisch
- Erinnerungen oder Rituale fürs Trinken (z. B. immer nach dem Aufstehen, nach jeder Pause, vor jedem Call)
- Optional: Kräutertees für Abwechslung
So geht’s:
- Starte Deinen Tag mit einem großen Glas Wasser (am besten lauwarm)
- Trinke ca. 2 Liter täglich, je nach Körpergröße und Aktivität
- Vermeide exzessiven Koffein-Konsum – Koffein entwässert in hoher Menge
Pro-Tipp: Nutze Deine Trinkpausen auch als Bewegungsanreiz – z. B. jedes Mal kurz aufstehen und ein paar Schritte gehen, bevor Du trinkst.
3. Deine produktive Zeit – finde Deinen natürlichen Rhythmus
Warum es wichtig ist:
Viele Menschen versuchen, in ein 9-to-5-Korsett zu passen – obwohl sie vielleicht morgens völlig neben der Spur sind oder erst am Nachmittag kreativ werden. Die Folge: Arbeit gegen die innere Uhr.
Doch echte Produktivität entsteht, wenn Du Deine natürliche Leistungskurve kennst – und Deinen Tag daran orientierst.
Was Du brauchst:
- Beobachtung: Wann bist Du konzentriert? Wann eher träge?
- Flexibilität (wenn möglich), Deine wichtigsten Aufgaben in Deine Hochzeiten zu legen
- Verständnis dafür, dass „mehr arbeiten“ nicht gleich „mehr schaffen“ heißt
So geht’s:
- Notiere eine Woche lang: Wann bist du im Flow? Wann fällt dir alles schwer?
- Plane wichtige Aufgaben (Deep Work) in Deine Hochphasen
- Erledige Routinejobs, E-Mails und Meetings in Tiefphasen
Dein Ziel ist nicht, jede Minute „produktiv“ zu nutzen – sondern die richtigen Dinge zur richtigen Zeit zu tun.
4. Klarer Start, klarer Abschluss – Dein mentaler Rahmen
Warum es wichtig ist:
Wie Du in Deinen Tag startest und wie Du ihn abschließt, hat enormen Einfluss auf Dein Energielevel, Deine Stimmung und Deine Fähigkeit, abzuschalten.
Ohne klaren Start: Der Tag beginnt diffus, oft mit dem Griff zum Handy.
Ohne klares Ende: Du nimmst die Arbeit mit auf die Couch – oder ins Bett.
Was Du brauchst:
- Morgens: Ein einfaches Start-Ritual, das dich in Arbeitsmodus bringt
(z. B. Kaffee, Tagesplanung, 3 Ziele notieren) - Abends: Ein bewusstes Abschluss-Ritual
(z. B. Schreibtisch aufräumen, To-dos für morgen festhalten, Laptop zuklappen)
So geht’s:
- Starte Deinen Tag nicht mit EMails oder Social Media
- Beende Deinen Tag mit einem Satz wie:
„Der Arbeitstag ist jetzt abgeschlossen – ich darf Feierabend machen.“
Klingt banal? Vielleicht. Aber unser Gehirn liebt Rituale. Sie helfen uns, Gedanken zu ordnen – und klar zwischen Arbeit und Freizeit zu unterscheiden.
5. Ein Umfeld, das Dich unterstützt – nicht ablenkt
Warum es wichtig ist:
Dein Arbeitsumfeld beeinflusst, wie Du Dich fühlst – und wie Du arbeitest. Ein überfüllter Schreibtisch, ständige Benachrichtigungen oder schlechte Luft rauben Dir Energie. Ein klarer Raum bringt Klarheit im Kopf.
Was Du brauchst:
- Einen festen Arbeitsplatz (auch im Homeoffice!)
- Gutes Licht, frische Luft und eine angenehme Sitzposition
- Digitale Hygiene: Push-Nachrichten aus, Fokusmodus an
So geht’s:
- Räume Deinen Schreibtisch am Ende des Tages kurz auf
- Stelle Dir eine kleine Pflanze oder ein inspirierendes Bild auf
- Arbeite mit Kopfhörern oder Naturgeräuschen, wenn es laut ist
Manchmal reicht schon ein kleiner Wechsel – ein Fenster öffnen, der Gang in ein anderes Zimmer – um wieder Klarheit zu gewinnen.
6. Dein wichtigstes Must-have: Bewusstsein statt Selbstoptimierung
Warum es wichtig ist:
Viele Ansätze rund um Produktivität zielen auf „höher, schneller, weiter“. Doch was wirklich zählt, ist nicht, wie viele Aufgaben du schaffst – sondern wie Du Dich dabei fühlst.
Ein entspannter Arbeitstag bedeutet nicht, dass alles perfekt läuft. Sondern dass Du mit Dir achtsam umgehst, deine Grenzen kennst – und nicht gegen Dich, sondern mit Dir arbeitest.
Frage Dich täglich:
- Was brauche ich heute wirklich?
- Was kann ich weglassen?
- Wie kann ich mir Pausen erlauben, ohne ein schlechtes Gewissen?
Dein nächster Schritt
Probiere für die nächsten 7 Tage folgendes:
- Plane täglich 3 Mikropausen bewusst ein
- Stelle Dir eine große Wasserflasche auf den Tisch
- Starte den Tag mit einem klaren Ziel
- Finde Deine produktivste Tageszeit – und arbeite dann an Deinen wichtigsten Aufgaben
- Beende Deinen Tag mit einem bewussten Satz: „Für heute ist genug.“
Du wirst überrascht sein, wie viel mehr Leichtigkeit, Klarheit und Wirksamkeit Du spürst – ganz ohne Leistungsdruck.
Denn: Entspannung ist kein Luxus. Sie ist Voraussetzung für kluge Arbeit.
Wenn Du noch Fragen oder Anregungen hast, schreib mir gerne. Ich freue mich über Deine Rückmeldung.
Während Du konzentriert arbeitest,
fallen Dir plötzlich Aufgaben, Ideen oder andere Gedanken ein…
und schwupps, der Flow ist weg.
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